Touristische Informationen

illa del Conte (Villa des Grafen): “VILLA COMITIS” ist der angeführte Ortsname im Dokument von 1805 bezüglich einer Schenkung von Landgütern an die Benedektinerabtei von Santa Eufemia e Pietro.

Das Gebiet, das in strategischer Position auf dem Fluß Pergola liegt, gehörte zum Ager Romanus Centuriatus.
Zahlreiche archäologische Fundstücke beweisen, dass der Ort schon in der Bronzezeit und später, zur Zeit der Romanisierung, besiedelt war.
Offensichtliche Zeugnisse der Präsenz der Longobarde sind in der Architektur des schönen Kirchlein von San Massimo im Ortsteil Borghetto zu finden, dessen Errichtung auf das 7.-8. Jahrhundert zurückzuführen ist. Es wurden nämlich in der Nähe zwei kleine Steinplatten gefunden, die den Betenden bzw. das Gotteslamm darstellen.

Die Kirche von Villa del Conte, die der heiligen Giuliana aus Nikomedia (heutige Izmit) gewidmet wurde, wurde im Jahr 1740 wiedererbaut, genau dort, wo die vorherige Kirche stand. Ihr Grundriss entspricht einem lateinischen Kreuz. Sie weist eine elegante Fassade mit Marmorstatuen von Antonio Bonazza, einem berühmten paduanischen Bildhauer, auf.
Am Mittelschiff entlang befinden sich fünf Altäre aus polychromem Marmor. Das Presbyterium ist durch vier Gemälde von beträchtlicher Schönheit geschmückt. An der Kirchendecke sind drei bemerkenswerte Gemälde des Malers Nicola Grassi zu finden. Unter den bedeutendsten Kunstwerken ist ein Ascanio Spineda (1588-1648) zugeschriebenes Bild, das Sankt Scholastika schildert; das Gemälde mit den Schutzheiligen Josef und Juliana inmitten von Engeln, vom Maler Luigi Borromeo (1923); und das Gemälde mit der Madonna und Sankt Franz, der das Kind im Arm hält, welches Jacopo di Antonio de Negreto, auch Palma der Alte genannt, zugeschrieben ist.
Mit der Übereignung Paduas an die Republik Venedig wurde das Gebiet um Villa del Conte, zusammen mit Badia di Sant’Eufemia (die heutige Abbazia Pisani, Ortsteil von Villa del Conte) in die Gemeinde Camposampiero einverleibt. Zahlreiche Adlige wurden schon seit dem 15. Jahrhundert von Venedig zum Podestà der Gemeinde ernannt, u.a. Dolfin, Morosini und Camposampiero, was die Ankunft von reichen Familien ermöglichte, die ihre Sommerresidenzen dort erbauten.

Villa Dolfin – Zara – Zantomio – Frasson, eine der ältesten auf dem Gebiet, mit wertvollen Außen-Fresken aus dem XVI Jahrhundert.

Villa Morosini – Venier – Di Serego Alighieri – Carlon, im Jahr 1509 eingetragen. Die Familie Morosin erwarb schon seit dem XV Jahrhundert ausgedehnte Grundstücke in Villa del Conte.

Villa Tommsaini – Zara – Todesco, wahrscheinlich im 17. Jahrhundert erbaut, mit wertvollen Terrazzo-Fußböden und einem Fresko im Adelssaal, das dem tessinischen Bildhauer Vincenzo Vela (1865) zuschreibbar ist.


Kunstwege

Borgoricco: G.B. Canal, Canaletto genannt, Villa Bressanin, Oratorium von Straelle, Kirche von Sankt Nikolaus.

Campodarsego: Villa Mattiazzo – Gelmi, Villa Marcello, S. Gregorio Barbarigo.

Camposampiero: Wallfahrtskirche vom Nussbaum, Uhrturm, Bonifacio Pitali, Villa Querini.

Cittadella: Dom, Kirche von Torresino, Kloster von Sankt Franz, Pieve di San Donato, Stadtmuseum Malteserturm, Mauer, Theater, usw.

Loreggia: Villa Polcastro – Wollemborg, Villa Rana.

Massanzago: Gianbattista Tiepolo, Luca Carlevarijs, Villa Baglioni.

Piazzola sul Brenta: Villa Contarini.

Piombino Dese: G.B. Crosato, Villa Marcello, Villa Cornaro, Andrea Palladio.

S. Giorgio delle Pertiche: Jacopo Negretti, Palma der Alte genannt, Villa Pugnalin.

S. Giustina in Colle: Villa Morosini, Andrea da Conegliano, S. Giustina, 8. Kreuzwegsstation.

Trebaseleghe: Andrea da Murano, Palma der Junge, Pietro Damini, Villa Basadonna – Tomè – Gal.

Villanova di Camposampiero: Villa Ruzzini, Antonio Vassilacchi.

 

 
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